Teil 2 von unserem Workshop - Die Geschichte der Puppe Schlumpfi

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 Die Geschichte der Puppe "Schlumpfi"

Im Jahre 1966 als ich ein Kind erwartete begann ich mit viel Freude mich auf dieses Ereignis vorzubereiten. Ich habe gestrickt und gebastelt. Ich wollte eine Schmusepuppe herstellen, und stellte mir die ersten Fragen:

- Aus was für Material soll die Puppe sein ? Wo bekomme ich dieses Material?
- Was nehme ich zum Ausstopfen? Waschbar muss es sein !
- Wie möchte ich sie anziehen ? Kein Problem, ich kann gut stricken und nähen.
- Und wie soll sie heissen?- Das wird sich dann schon finden .  
- Das Material war das grösste Problem !
 Zur damaligen Zeit war es sehr schwierig Bastelmaterial zu erhalten. Waschbaren, weichen Jersey stellte ich mir vor !Gab es nicht ! Da fielen mir die Stützstrümpfe meiner Schwiegermutter ein , die waren waschbar, hatten nur eine zu dunkle Farbe. Also suchte ich mir in einem Sanitätsladen Stützstrumpe in Hautfarbe. Die erste Hürde war gelöst. Nun benötigte ich Material zum Ausstopfen , und fand ein waschbares weiches Kunststoff-Füllmaterial. Perfekt !Mit Packpapier erstellte ich ein Schnittmuster übertrug dies auf meine Stützstrumpfe und nähte los.
Kommentar meines Mannes zur damaligen Zeit :" Naja, sieht ja ulkig aus !". Ich liess mich nicht beirren, und bastelte weiter. Kopf, Körper Arme und Beine waren fertig genäht und ausgestopft . Ein Kopf ohne Haare ?? Also die nächste Station in ein Wollgeschäft. Dort fand ich Teppichwolle ! Und hieraus entstanden die Haare. Die Augen ,Mund und Nase malte ich mit Stofffarbe auf.
Eine Pulli gestrickt, eine Hose genäht. Fertig.Also die kann wirklich nur "Schlumpfi" heissen !
 
Unser Kind kann kommen. Diese Puppe wurde heiss geliebt .

30 Jahre später:

Ich sollte Oma werden, was für ein Glück. Unser Sohn , einschl. Schwiegertocher hatten nur einen Wunsch: Zur Geburt unseres Kindes wünschen wir uns eine "Schlumpfi".Das kann nicht wahr sein ! Nun soll ich wirklich nochmal eine Puppe basteln ? Naja, 9 Monate hatte ich Zeit , es wird schon werden. Und so entstand "Schlumpfi Nr. 2 "

Heute besteht sie aus feinstem schweizer Jersey , das Füllmaterial ist gleich geblieben, das Muster habe ich etwas moderner gestaltet, die Haare, sind zwischenzeitlich rot, nicht mehr aus Teppichwolle, sondern hochwertiger dicker Wolle , und Pulli und Hose noch immer selbtgestrickt und genäht.

Unser Enkelkind kann kommen.

Im Laufe der letzten 9 Jahre sind viele Schlumpfis entstanden. Jede meiner Freundinnen die Oma wurde, erhielt für das Enkelkind eine Schlumpfi geschenkt. Aus eigenem Interesse beschäftigte ich mich nun mit dem Patentrecht .Durch div. zahlreiche Recherchen im Internet, und  beim Patentamt in München  erkundete ich die Möglichkeit einer Anmeldung zum Patent meiner Schlumpfi .Eine hochinteressante Sache
zumal ich es ablehnte einen Patentanwalt zu beauftragen. Nach einjähriger Recherche, und einer 6 monatigen Wartezeit wurde dann meine "Schlumpfi" als Geschmacksmuster beim Deutschen Patentamt der Bundesrepublik Deutschland eingetragen .

Diese Geschichte habe ich in einem kleinen Büchlein niedergeschrieben, und wird jeder Schlumpfi beigelegt. 

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Teil 2 von unserem Workshop Mein Puppenhaus

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Mein Puppenhaus

"Ik stond laatst voor een poppenkraam, daar zag ik zoveel poppen staan", so fängt ein Kinderlied aus meiner Jugend an.
Ja, mein Leben lang wollte ich ein Puppenhaus haben, aber wie das so ist beim Wünschen: manchmal dauert die Erfüllung etwas länger.
Es sollte ein außergewöhnliches  Puppenhaus sein und ein teure Ausstattung war schon gar nicht , was mir vorschwebte.

Das Wichtigste schien mir zu sein, dass die Püppchen sich zuhause fühlen würden!
Sie sollten eine schöne Aussicht geniessen können  und wer in Bett lesen wollte, sollte eine Leselampe haben.
Und eines Tages kam der Moment, dass ich anfangen konnte, an der Erfüllung dieses Wunsches zu arbeiten.
Nach dem Kauf eines neuen Schrankes im Flur unserer Wohnung war eine kleine  Nische entstanden, gerade breit genug um 5 Holzkästchen von 30x20x13 cm untereinander anzubringen.

Ziemlich ungewöhnliche Maße für ein Puppenhaus also und eine echte Herausforderung bei der Gestaltung, denn einige Einzelteile waren schon vorhanden und sollten integriert werden. Der Maßstab 1:10 oder 1:12 war überhaupt nicht einzuhalten. darüber freute ich mich sehr, denn nun war Improvisation gefragt.

Als erstes  wurden die Püppchen erworben - sie sollten ja das Haus mit Leben erfüllen.
Das zeigte sich auch bald, denn sie entwickelten recht bald ein Eigenleben mit Wünschen und Vorstellungen.
Opa zum Beispiel wünschte sich eines Tages ein Fernseher und dann nicht so ein klobiger, altmodischer Kasten, nein, ein Flachbildschirm sollte es schon sein. Ur-Oma, die so gerne strickt, meinte, eine richtiggehende Standuhr wäre doch etwas ganz Schönes und ach, ein silbernes Teeservice - wenn sie das noch erleben könnte...

Unterdessen war auch die alleinerziehende junge Enkelin eingezogen und brachte zwei reizende Kinder mit.
Da sollte doch viel mehr Licht und Luft in der Wohnung sein, fand sie und eine Leselampe wäre doch wohl das Mindeste! Und außerdem, das Silbergeschirr... so was von altmodisch. Sie möchte bitteschön ein buntbemaltes, fröhliches Geschirr. Ja, was tut man nicht alles, damit sich die Bewohner dieses ungewöhnlichen Hauses wohlfühlen!

Leider waren  die sanitäre Verhältnisse am Anfang auch nicht so gut, das wurde von der ganzen Familie lautstark bemängelt.
Also wurde das Bad renoviert. Sehr interessant fanden die Kinder am Anfang die Toilettenspülung, den ganzen Tag konnte man hören , wie sie voller Begeisterung die Kette zogen und fasziniert dem ungewohnten Gurgelgeräusch lauschten.

Gerade haben wir erfahren, dass die alleinerziehende junge Frau eine neue Liebe gefunden hat, was uns natürlich sehr freut, denn nun werden wir anbauen dürfen! Wie wir hören, ist er Computerspezialist und braucht ein eigenes Zimmer....
Und außerdem wurde der Wunsch nach einer Dachterrasse vorgebracht. Liegestühle und einen Sonnenschirm; ja,wer weiss, was dieser Puppen-Familie noch alles einfällt.
Natürlich haben wir ihnen schon oft gesagt, dass der Platz in den Zimmern doch sehr begrenzt ist, und dass wir nicht noch ein Geschirr kaufen können, aber im Rahmen unserer Möglichkeiten werden wir alles tun, damit diese Familie sich weiterhin wohl bei uns fühlt!

Aber eins muss ich doch noch verraten: wenn mein Mann kein Elektro-Fach-Mann wäre, und außerdem ein begeisterter Bastler, dann, ja dann wäre aus meinem Puppenhaus-Traum vermutlich nichts mehr geworden. Die größte Herausforderung war übrigens die Elektrifizierung der winzigen Leselampe!
So aber kann Opa abends fernsehen, Ur-Oma ist glücklich mit ihrer Standuhr, die Enkelin kann abends in Bett lesen und die  beiden Ur-Enkelinnen gehen vermutlich öfter aufs Stille Örtchen als unbedingt notwendig....

Johanna

 

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Posted 21 days ago by Johanna W. 

Teil 1 Workshop Hobby Wir stellen uns vor

  
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So, jetzt haben wir uns viel Mühe gemacht und stimmen Euch mit dieser kleinen Einführung auf einen Ausflug in unsere Puppenwelt ein.

 

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